Stadtentwicklung.

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Ich möchte in Pankow den Ausgleich zwischen weiträumigen Siedlungsgebieten und den großstädtischen Innenstadtgebieten finden und dabei den unverwechselbaren Charakter und die städtebaulichen und landschaftlichen Eigenarten aller Ortsteile bewahren. Eine vernünftige und nachhaltige Baupolitik ist auch Bestandteil einer erfolgreichen Sozialpolitik. Bezahlbare Mieten und eine heterogene Sozialstruktur in allen Pankower Kiezen beugen sozialer Ausgrenzung und Kriminalität nachhaltig vor.
Privater Haus- und Wohnungsbau stärkt den Standort Berlin und stellt eine langfristige Altersvorsorge dar. Wer sich an Berlin bindet, trägt nach seinen individuellen Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Wachstum der Bundeshauptstadt bei. Wir unterstützen den privaten Wohnungsbau. Menschen, die sich allein oder in Baugruppen und Genossenschaften für ein Eigenheim oder eine Wohnung in Berlin entscheiden, müssen gefördert und dürfen nicht belastet werden.
Die Errichtung von Satellitenstädten, wie für die Elisabethaue, Blankenburger Felder, Karow-Süd, Am Teichberg und Straße 52 geplant, lehne ich ab. Die Schaffung neuen Wohnraums darf nicht zu Lasten der dort bereits Wohnenden gehen. Das Maß und die Art der baulichen Nutzung in solchen Gebieten müssen sich an der Umgebung orientieren. Deshalb sind hohe bauliche Dichten gerade in innerstädtischen Lagen mit hervorragender ÖPNV-Anbindung genauso wünschenswert, wie die ortsübliche Bebauung der freien Flächen in den Stadtrandlagen. Einen Forderungkatalog dazu habe ich 2019 mit 17 Initiativen und Vereinen aus Buch, Buchholz, Blankenburg und Karow erarbeitet.
Für die Elisabethaue habe ich gemeinsam mit vielen Akteuren vor Ort ein Konzept für eine solche verträgliche Bebauung entwickelt. Neben einer straßenbegleitenden Bebauung sind hier unter anderen ein Oberschulstandort, ein Kleingartenpart, ein durchgehenden Waldband und auch Platz für Ein- und Mehrfamilienhäuser geplant.
Gemeinsam mit den Anwohnervertretern der Rahmenplanung Karow ist es uns gelungen den Einwohnerantrag "Karow ist schön und soll es auch bleiben!" zum Erfolg zu führen. Neben dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur vor dem Beginn der Bauvorhaben, fordern wir eine verträgliche, sich an den gewachsenen Strukturen orientierende Bebauung und die Lösung der Schichtenwasserproblematik.
Im Zuge der Planungen für die Bebauungen in Buch (Buch-Süd und Straße Am Sandhaus) setze ich mich dafür ein, dass die Landschaftsräume um die Moorlinse und den Bucher Forst erhalten bleiben. Die Bebauung des ehemaligen Stasi- und Regierungskrankenhauses habe ich zusammen mit meiner Fraktion abgelehnt. Auch hier gilt es Sorge dafür zu tragen, dass die jetzigen Bewohner von diesen Entwicklungen auch langfristig profitieren.

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Johannes Kraft

CDU Bürgerbüro
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